- Skich ist der neueste Akteur, der in die Arena der alternativen App Stores eintritt.
- Es konzentriert sich auf Spiele und bietet eine Vielzahl von Entdeckungsfunktionen.
- Doch kann es sich in einem zunehmend überfüllten Markt behaupten?
Da sich Apples Ökosystem öffnet, buhlt eine Welle neuer Konkurrenten darum, der erste erfolgreiche Drittanbieter-App-Store für iOS zu werden. Der neueste Eintritt ist Skich, ein spielefokussierter alternativer Store, der darauf abzielt, mit Plattformen wie Apptoid zu konkurrieren, indem er sich in erster Linie auf Spiele statt auf eine breitere Palette von Anwendungen konzentriert.
Der Hauptreiz von Skich liegt in seinen Entdeckungs-Tools. Die Plattform betont drei Kernelemente: eine personalisierte Empfehlungs-Engine, eine wischbasierte Brower-Erfahrung und soziale Integration mit kuratierten Listen, die zeigen, was deine Freunde und Nutzer mit ähnlichen Vorlieben spielen.
Einige dieser Funktionen dürften Steam-Nutzern bekannt vorkommen, was nicht unbedingt ein Nachteil ist. Eine Einschränkung des Epic Games Store auf iOS, die von der PC-Version übernommen wurde, ist das Fehlen der sozialen und Entdeckungsfunktionen, die Plattformen wie Steam und, in geringerem Maße, GOG, standardmäßig anbieten.

Gleichwohl hat Skich tatsächlich ein einzigartiges Wertversprechen. Allerdings – und dies ist ein wichtiger Vorbehalt – bin ich nicht überzeugt, dass dieses allein ausreichen wird, um seinen Erfolg zu sichern. Wie bereits erwähnt, besteht eine große Herausforderung für neue App-Stores, die in die iOS-Landschaft eintreten, darin, Nutzer davon zu überzeugen, sich von dem zu lösen, was sie bereits kennen.
Epic nutzt kostenlose Spiele als Anreiz, während Apptoid Nutzer mit einer vielfältigen Auswahl an Apps über Spiele hinaus anzieht. Kann Skich also seine Ziele erreichen, indem es sich auf spielerzentrierte Funktionalität konzentriert? Das Potenzial ist sicherlich vorhanden, aber der Erfolg ist keineswegs garantiert.
Dennoch könnte uns die verstärkte Aufmerksamkeit großer Publisher für Drittanbieter-App-Stores – wie die kürzliche Partnerschaft zwischen EA und Flexion – in eine Zukunft führen, in der offizielle Stores gegenüber aufkommenden externen Plattformen in den Hintergrund treten.
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